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Ellhorn Diabalöher

Toureninfo


Zeitbedarf

3 Std 64 min


Höchster Punkt

758 müM


Tiefster Punkt

491 müM


Landschaft

Karte von Liechtenstein Liechtenstein Hütte Berg Burg / Ruine Point of Interest Wanderweg ◎ Balzers ◎ Eschen-Nendeln ◎ Gamprin-Bendern ◎ Mauren-Schaanwald ◎ Planken ◎ Ruggell ◎ Schaan ◎ Schellenberg ◎ Triesen ◎ Triesenberg ◎ Vaduz Grauspitz Alpspitz Pfälzerhütte Ochsenkopf Rappenstein Schwarzhorn Chrüppel Plasteikopf Hochspeler Burgruine Schellenberg Diabalöher Burg Gutenberg Kuhgrat Gafleispitz Falleck Hinterprufatscheng Wildschloss Paulahütte Gafadura Garsellikopf Drei Schwestern Plattaspitz Fürstensteig Schloss Vaduz Naafkopf Falknis Augstenberg Galinakopf Sareis (Berggasthaus) Alp Valüna Alp Pradamee Saas-See Schönberg Helawangspitz Silberhorn Burg Grafenberg Hinterwasser Aussichtsturm Gaflei Gorfion Nospitz Falknishorn Rotspitz Würznerhorn Mittlerspitz Kirchlespitz Gamsgrat Hahnenspiel Kolme Heubühl Langspitz Goldlochspitz Koraspitz Tuass Vogtaspitz Aussichtsplattform Bad Vogelsang Tüfelstein Mittagsspitz

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Höhenprofil


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Wegpunkte

 
» Anaresch
» Ellholz
» Ellhorn
» Ruchegg
» Diabalöher 660 müM
» Heidakopf
» Ruhabüel
» Anell
» Anaresch

Tourenbeschrieb


Ausgangspunkt dieser Genusswanderung ist die im Wald gelegene Parkmöglichkeit bei Anaresch. (Alternative Ausgangspunkte sind Mariahilf, Gemeindeparkplatz im Zentrum)

Das Ellholz hoch führt ein Forstweg, welchem man bis ca. Höhe Ruchegg führt ein Pfad rechts weg in den Wald. Diesem folgend und stets aufwärts haltend gelangt man zum Ellhorn. Das Ellhorn bietet einen imposanten Blick in die Tiefe.

Von dort aus führt ein Pfad entlang dem Freiaberg zurück auf den Weg zu den Dianalöher. Idylle im Wald findet man sich schlussendlich direkt bei den Diabalöher.

Über den Ruhabüel dem Grat folgend gelangt man schlussendlich auf Anell. Eine kurze Wiesenpassage und man befindet sich wieder auf dem Forstweg zurück nach Anaresch.

Alternative Routen
Alternative Möglichkeiten bieten sich zu genüge. Das Ellhorn kann ausgelassen werden und man folgt dem Forstweg bis dieser auf einem Kehrplatz in einen Waldpfad übergeht. Dieser Waldpfad führt direkt zu den Diabalöher.
Von den Diabalöher zurück führen ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Dem Entdecker blüht das Herz …

Diabalöcher
Eines Tages kam ein fremder Mann mit einer Angelrute nach Mäls. Bei einem Bauernhof blieb er vor einem Jaucheloch stehen, setzte umständlich einen Wurm an die Angel, warf ihn dann ins Jaucheloch und wartete gespannt darauf, dass ein Fisch anbeissen würde.

Es ging nicht lange, bis immer mehr Leute vom Dorf diesem seltsamen Fischer zuschauten. «Dem fehlt’s im Kopf», sagten sich die Leute mit Recht; doch es kamen immer mehr Leute hergelaufen, gross und klein, und einige glaubten am Ende auch, vielleicht habe es in der Jauche Fische. Der Fremde liess sich durch den Andrang der lachenden und geschwätzigen Leute nicht stören, tat sehr gespannt und lauerte wie ein richtiger Fischer auf den Zuck der Angelschnur. Die Leute warteten lange und geduldig, bis ein Bauer den seltsamen Fischer stupfte und grinsend sagte: «Sie, lieber Herr, hier kann man keine Fische fangen!». Da gab der Fremde eine seltsame Antwort und lächelte dabei: «Kann sein, kann sein, was ich nicht fange, fängt bestimmt mein Bruder.» Der Fremde fischte noch eine Zeit lang weiter, zog dann die Angel wieder heraus, nahm sie untern Arm, ging seelenruhig zum Dorf hinaus und liess das Volk spotten.

Als der Bauer, der mit seiner ganzen Familie zugeschaut hatte, in sein Haus zurückkehrte, blieb er vor Entsetzen stehen: Da stand ein Fenster sperrangelweit offen, und aus dem Kamin war die ganze Sau gestohlen worden. Wie fluchte der Bauer! Nun wusste er genau, warum der Fremde in der Jauche gefischt hatte, und verstand auch, warum er von seinem Bruder gesprochen hatte.

Die Frau des Bauern konnte sich erinnern, dass vor einigen Tagen zwei Bettelweiber dagewesen waren und gierig nach der Sau geschaut hatten. Doch wo waren sie hingegangen, die Diebe? Alles Suchen half nichts, es war, als hätte sie der Erdboden verschluckt. Dabei hörten die Diebereien in Mäls und Balzers nicht auf. Immer wieder verschwand auf unerklärliche Weise etwas aus Scheune oder Stall.

Einmal kam der gleiche Bauer zu Geschäften über den Rhein in das benachbarte Schweizer Dorf Vilters. Im Laufe des Gesprächs klagte er über die Diebstähle und darüber, dass es von den Dieben keine Spur gäbe. Da sagte der Schweizer nachdenklich und blickte dabei zum Stubenfenster hinaus: «Wenn es das sein könnte! Über eurem Dorf, hoch oben auf dem Ellberg, sehen wir von hier aus jede Nacht ein Feuer brennen und bei Windstille hört man von dort her Männer- und Frauenstimmen.»

Als der Bauer wieder zu Hause ankam, berichtete er sofort das Gehörte seinen Nachbarn. In einer der nächsten Nächte zogen sie bewaffnet auf den Ellberg hinauf, und was sie vermuteten, traf zu. Dort brannten vor zwei riesigen Höhlen mächtige Feuer, und die Diebe sassen in den Höhlen und liessen es sich gut gehen bei den gestohlenen Dingen.

Die wütenden Mälsner zögerten nicht lange, packten die Diebe und führten sie gefangen ins Dorf, wo bald das Gericht das verdiente Urteil sprach. Ein junges Paar jedoch habe sich der Verhaftung entzogen, indem es tanzend über den Felsen hinausgesprungen sei.

Von da an hatten die Bewohner von Mäls und Balzers wieder Ruhe. Das grössere der Diebslöcher besteht noch heute, doch es ist zerfallen.
Quelle: balzers.li - Sagen aus Balzers


A: Ce.Vau - 19.04.2021

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